Jugendmissionskonferenz 2020

27. – 29. März 2020 in Detmold/Hohenloh

Anne-Frank-Straße 1, 32756 Detmold

Bist du unsichtbar oder sichtbar?

Warst du jemals sichtbar?

Vielleicht ist es dir auch lieber unsichtbar zu sein!

Und wenn du sichtbar bist, haben deine Familie und Freunde bemerkt, was an dir sichtbar ist?

Hast du dich schon mal gefragt, wie dein Leben und deine Gemeinde sichtbar(er) werden?

Während der Jumiko 2020 wollen wir gemeinsam davon lernen, wie der junge Titus aus der Bibel gelebt und gedient hat und damit auf Kreta einen sichtbaren Unterschied gemacht hat. Lass dich herausfordern, den (besser) kennen zu lernen, der dich sichtbar macht, damit ER sichtbar wird!

Denn in Christus ist Gottes Gnade sichtbar geworden – die Gnade, die allen Menschen Rettung bringt.

Titus 2,11

Der Redner der Sessions

Daniel Hildebrandt

Daniel Hildebrandt (Jahrgang 1981) studierte an der Freien Theologischen Hochschule Gießen, an der kirchlichen Hochschule Bethel, der Universität Bielefeld und der Freien Universität Berlin ev. Theologie, Geschichte und Politikwissenschaft. Zurzeit ist er als Lehrer in der Erwachsenenbildung tätig und unterrichtet die Fächer ev. Religion und Geschichte. Er arbeitet ehrenamtlich im Gemeindegründungsprojekt der MB-Gemeinde Bielefeld mit und engagiert sich in der Ausbildung von neuen Leitern und Mitarbeitern, indem er sie auf dem Weg der Nachfolge durch Mentoring, Vorträge und lebensnahe Verkündigung begleitet. Sein Leitvers lautet: Dein Reich komme!

Seminarblock I

1. Der Generationsvorteil

Dieter Riesen (Gemeindearbeit im Bereich Nachfolge, beruflich als Entwickler im IT-Bereich tätig)

Zweierschaften – eine Möglichkeit Christus ähnlicher zu werden.
Wie finde ich einen Zweierschaftspartner? Wie gestalte ich praktisch eine Zweierschaft? Wie kann ich die Zweierschaft in meine aktuellen Dienste in der Gemeinde und meinem Alltag integrieren? Für diese und weitere Fragen werden wir in diesem Seminar eine Antwort erarbeiten. Gemeinsam werden wir uns über die Vorteile von Zweierschaften Gedanken machen. Des Weiteren soll aufgezeigt werden, wie wir in einer Gemeinde mit alten und jungen Menschen unsere Fähigkeiten und Verantwortung nutzen können, einander zu helfen Christus ähnlicher zu werden.

2. Gebet – die Messlatte unseres geistlichen Lebens

Wolfgang Bühne (Leiter in evangelistischer Jugendarbeit und Autor)

Warum beten wir so wenig? Das Gebet ist ein so wertvolles Privileg und gleichzeitig eine so große Aufgabe. Anhand von Vorbildern aus der Kirchengeschichte, aber auch durch das Vorbild unseres Herrn selbst, wollen wir uns anschauen, was ein intensives Gebetsleben ausmacht und uns die Frage stellen, was das Beten verändern kann. Und wie ist der Zusammenhang zwischen dem Gebet und der Erweckung?

3. Irrlehren erkennen und widerstehen – anhand 1.Timotheus

Viktor Klassen (Gemeindegründer in Koblenz)

Paulus erklärt im 1.Timotheusbrief, „wie man im Haus Gottes, das die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, wandeln soll. Diese ist der Pfeiler und die Stütze der Wahrheit“ (1.Tim 3,15). Neben praktischen Anweisungen für das Gemeindeleben bilden vor allem die Kapitel zu falschen Lehren die Säulen des Briefes. Es geht dabei um Grundmuster von Irrlehren: Die Bedeutung des Gesetzes für Christen (Kap. 1), religiöse Übungen und ihr Wert (Kap. 4) sowie Christen im Verhältnis zu Macht und Geld (Kap. 6). Falsche Vorstellungen werden aufgedeckt. Aber noch mehr: Paulus zeigt auch den Weg auf, diese Irrlehren abzuwehren – damit die Gemeinde der Pfeiler und die Stütze der Wahrheit bleibt.

4. Für eine Zeit wie diese

Konrad Binder (Missionar im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit von Ethnos360)

Was ist das Ziel und der Zweck zu dem Gott dich bestimmt hat?
Wie setzt du das Potenzial und die Möglichkeiten ein, die du bekommen hast?
Wir möchten anhand einer fantastischen Geschichte eines Supermodels lernen wie wir
die Gaben, die Gott uns gegeben hat, für sein Reich einsetzen können.

5. Evolution, Emergenz & das Codierungsdilemma

Eugen Dyck (Jungendleiter und Ältester in der MBG Oerlinghausen)

In unseren Zeiten populistischer YouTube-Auftritte neoatheistischer Natur wird der Glaube an einen Gott generell öffentlich bekämpft. Die Argumentationen verlaufen oft auf einer philosophischen, psychologischen, soziologischen Ebene. Ohne diese Fachbereiche abzuwerten, widmen wir uns in diesem Seminar den handfesten Experimenten der Informatik, evolutionäre Prozesse nach zu programmieren. Während konkrete Makroevolution in der Biologie nicht im gewünschten Maß beobachtet werden kann (es fehlen die Mio. Jahre echte Beobachtungszeit), kann die Informatik Jahre in Millisekunden „gießen“ und prüfen, wie sich Systeme/Probleme in simulierter Zeit weiterentwickeln. Wir untersuchen evolutionäre Algorithmen, die Idee von Emergenz (aus primitiven Regeln/Einzelteilen entstehen komplexe Handlungsmuster/Systeme) und die Herausforderung, abstrakte Information als konkreten Code/DNA zu formulieren. Klingt evtl. kompliziert, du musst aber nicht Informatiker sein, um folgen zu können.

Seminarblock II

1. Persönliche Evangelisation – (d)ein Lebensstil?

Johannes Maryniok (Leitung evangel. Bibelkurse, Missionar)

Was sind überhaupt die Kernpunkte des Evangeliums? Und wie kann ich Menschen in meinem Umfeld mit dieser frohen Botschaft erreichen? Wie lebe ich ein Leben, in dem der Herr Jesus durch mich den Menschen begegnet? Diesen und weiteren Fragen wollen wir in diesem Seminar auf den Grund gehen.

2. Wohlstand – Gefahr oder Chance

Wolfgang Bühne (Leiter in evangelistischer Jugendarbeit und Autor)

Obwohl man allgemein „über Geld nicht spricht“ hat die Bibel und vor allem unser Herr und auch die Apostel dazu eine Menge zu sagen. Was ist „Wohlstand“ – welche Gefahren sind damit verbunden? Kann Wohlstand „getauft“ und als Motor für Evangelisation und Mission eingesetzt werden? Darüber soll in dem Seminar nachgedacht und ausgetauscht werden.

3. Bibelauslegung lernen anhand des Hebräerbriefes

Viktor Klassen (Gemeindegründer in Koblenz)

Wie soll man das Alte Testament im Speziellen und die Bibel im Allgemeinen auslegen? Dieser Frage gehen wir anhand des Hebräerbriefes nach, der laufend das Alte Testament zitiert und auf unsere Situation anwendet und damit eine Anleitung zur rechten Auslegung darstellt. In einem Überblick über den gesamten Brief sollen Hilfen zum Textverständnis gegeben werden. Dabei sollen auch die fünf ernsten Warnungen an die Leser behandelt werden, die im Zentrum des Briefes stehen. Vor allem aber wird Jesus selbst der Mittelpunkt sein, weil er besser ist – besser als die Engel, besser als Mose, besser als der Hohepriester, der bessere Bürge eines besseren Bundes und das beste Glaubensvorbild überhaupt.

4. Deutschland = Missionsland !?

Willi Dück (Lehrer für Mathematik und Geschichte)

Vor 500 Jahren hatten wir in Deutschland die Reformation. In verschiedenen Teilen Deutschlands gab in weiteren Jahrhunderten Erweckungen. Davon ist heute nicht viel zu sehen. Die Säkularisierung nimmt zu. Vielerorts gibt es kaum/keine Gemeinden. Anhand einiger Beispiele wollen wir uns die Gemeinde(lose) Situation in Deutschland anschauen. Dabei sind wir nicht ganz unbeteiligt. Wir wollen uns fragen, ob wir nicht etwas zur Mission in Deutschland beitragen können. Wenn ja, was und wie?

5. Was treibt mich an? Warum wir den Zeitgeist verstehen müssen

Thomas Riediger (Vollzeit in der Gefährdetenhilfe Bad Eilsen tätig, Master-Student an der AWM Korntal)

Als Christen bekennen wir, dass wir unser ganzes Leben Gott widmen wollen. In der Realität lassen wir uns oft aber von gesellschaftlichen Trends vereinnahmen, so dass unser Denken und Handeln weit weniger von der Bibel geprägt ist, als wir meinen. Was sind also die prägenden Faktoren in unserem Leben und wie können wir auf ungesunde Entwicklungen reagieren? Wie können wir uns wieder voll von Gott antreiben lassen?

Jugendleiterforum

Biblische Seelsorge an unseren Jugendlichen angewendet!

mit Waldemar Meisner

Fragen und Zweifel zum Leben aber auch wichtige Entscheidungen für das Leben gehören zu jungen Menschen dazu. Dazu kommen aber oft auch noch Berührungspunkte und Erlebnisse mit Zerbrechende Familien, Missbrauch und Mobbing, schulische und berufliche Überforderung sowie fehlende Perspektive für das eigne Leben. Einige Jugendliche kommen mit dem komplexen Leben der modernen Welt nicht mehr zurecht, andere Jugendliche brauchen weisen Rat und Hilfe.

In diesem Seminar wollen wir darüber reden, wie wir als Jugendleiter unseren Jugendlichen helfen können, indem wir die Basis des Vertrauens aufbauen und was die Bibel uns an Hilfestellungen für die Sorge der Seele unserer Jugendlichen und Mitarbeiter mitgibt.

Thema 1: Vertrauen als Basis (75min)

Inhalt: Wie lehrt das Evangelium mich, in der Jugendgruppe eine Basis des Vertrauens zu entwickeln.

Thema 2: Knapp daneben ist auch vorbei (75 min)

Inhalt: Lehrt die Bibel mich eine professionelle Distanz zu einem Hilfesuchenden aufzubauen oder in die Welt des Gegenüber einzutauchen?

Das Forum streckt sich über beide Seminarblöcke.

Preis 25,00€*

*ab dem 14. März 35,00€

Abendkasse 5,00€**

**pro Hauptveranstaltung. Evtl. nur Stehplätze oder Übertragung

Ablauf

Freitag, 27.03.2020

16:00 Uhr Aufbau der Aussteller in der Halle
17:30 Uhr Anmeldung der Teilnehmer
19:30 Uhr Session 1
Die rettende Botschaft - auch heute sichtbar?
21:30 Uhr Nachtcafé + Werke

Samstag, 28.03.2020

09:00 Uhr Session 2
Wie sichtbar muss Gemeinde sein?
10:30 Uhr Seminarblock I
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Podiumsdiskussion
16:45 Uhr Seminarblock II
18:15 Uhr Abendessen
20:00 Uhr Session 3
(Un)Sichtbar - Nicht von dieser Welt und doch sichtbar!?
22:00 Uhr Nachtcafé + Werke

Sonntag, 29.03.2020

10:00 Uhr Regionalgottesdienste*

*In allen Veranstaltergemeinden (Detmold Hohenloh, Detmold Heidenoldendorf, Lage Edison, Detmold West) wird am Sonntag ein Gottesdienst in ähnlichem Rahmen durchgeführt.